Freiwillige Feuerwehr Solnhofen
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Kommandant Rene Platz

0178 90 69 97 7

 

oder an die Gemeinde Solnhofen.

Brand einer Lagerhalle bei Büttelbronn (17.03.2018 - 19.03.2018)

Brand einer Lagerhalle bei Büttelbronn

Samstagnacht um ca. 23:12 Uhr wurden wir durch die ILS zu einem Lagerhallenbrand bei Büttelbronn alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Wehren stand der eine Teil des L-förmigen Lagerhallenkomplexes im Vollbrand.

 

Zeitgleich mit unserer Wehr wurden mehrere Wehren aus dem näheren Umkreis alarmiert. Kurze Zeit später wurden noch weitere Wehren aus dem Umkreis (auch über die Landkreisgrenzen hinweg) alarmiert um den Brand unter Kontrolle zu bekommen.

Kreisbrandmeister, Kreisbrandinspektor, der Rettungsdienst (Einsatzleiter, Notarzt, Rettungswagen) und die Polizei waren ebenfalls vor Ort. Aufgrund der Länge des Einsatzes wurden noch weitere Kräfte des BRK zur Versorgung und Verpflegung der Einsatzkräfte angefordert.

 

Als problematisch stellte sich die Löschwasserversorgung da die in der Nähe liegenden Teiche nach kurzer Zeit lediglich noch einen geringen Wasserstand aufwiesen. Deswegen wurden Teiche gegenüberliegend der Bundesstraße 2 (waren mehrere 100 m entfernt) verwendet. Die Bundesstraße wurde wärend des Einsatzes für den Verkehr gesperrt.

 

Ein weiteres Problem bestand darin, da der nur sehr schwer zugänglich war. In der Lagerhalle war mit vielen Maschienen zugestellt. Außerdem war die Halle aufgrund von herabfallenden Teilen und einer drohenden Einsturzgefahr nicht betretbar.

 

Der Brand konnte noch in der Nacht unter Kontrolle gebracht werden und der zweite Teil der Lagerhalle konnte gehalten werden. Allerdings zogen sich die Nachlöscharbeiten bis Sonntagmittag hin.

 

Um ca. 13:00 Uhr verließen die letzten Einsatzkräft von uns die Einsatzstelle.

Brand einer Lagerhalle bei Büttelbronn zum 2. mal in kürzester Zeit

Sonntagnachmittag um ca. 16:00 Uhr wurden wir durch die ILS zur gleichen Einsatzstelle alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Wehren standen beide Teile des L-förmigen Lagerhallenkomplexes im Brand.

 

Es wurden annähernd die gleichen Einsatzkräfte wie in der Nacht alarmiert.

Kreisbrandmeister, Kreisbrandinspektor, der Rettungsdienst (Einsatzleiter, Notarzt, Rettungswagen) und die Polizei waren ebenfalls vor Ort. Aufgrund der Länge des Einsatzes wurden noch weitere Kräfte des BRK zur Versorgung und Verpflegung der Einsatzkräfte angefordert. Das THW mit Bausachverständigen wurde nun ebenfalls mitalarmiert.

 

Die Teiche gegenüberliegend der Bundesstraße 2 (waren mehrere 100 m entfernt) wurden wieder verwendet. Die Bundesstraße wurde wärend des Einsatzes für den Verkehr gesperrt.

 

Diesmal konnte ein Teil des Brandes unter schweren Atemschutz gelöscht werden. Wir stellten 4 Atemschutzgeräteträger ab.

 

Noch in der Nacht wurden Teile der Halle durch das THW abgerissen um an die Brandherde zu gelangen.

 

Um ca. 3:00 Uhr verließen die letzten Einsatzkräft von uns die Einsatzstelle.

Blick in die Lagerhalle. Einsatzkräfte nach den Nachlöscharbeiten

Die Nachlöscharbeiten und die Brandwacht zogen sich bis Dienstagfrüh hin.

 

Hierbei wechselten sich die einzelnen Wehren aus den Umkreisen ab.

 

Um ca. 14:00 Uhr rückten wir mit Atemschutzgeräteträger für Nachlöscharbeiten an.

 

Unter schweren Atemschutz löschten wir die letzten Glutnester und Hitzequellen großzügig mit Schaum ab.

 

Nun konnte unter Vorsicht die einzelnen Teile der Lagerhallen  betreten werden.

 

Um ca. 19:00 Uhr verließen wir die Einsatzstelle.

Kräfte vor Ort:

Feuerwehr: Weißenburg, Pappenheim, Rehlingen, Übermatzhofen, Treuchtlingen, Büttelbronn, Langenaltheim, Solnhofen, Dietfurt, Gundelsheim bei Treuchtlingen, Haag bei Treuchtlingen, Zimmern, Wemding, Wittesheim, Monheim, Rehau, Warching, Weilheim

Rettungsdienst / Schnelleinsatzgruppen: Rettungswagen aus Monheim, Treuchtlingen, Weißenburg, Notarzt Treuchtlingen, Einsatzleiter Rettungsdienst, Technik und Sicherheit Südfranken, Information und Kommunikation, JUH Schwabach, BS Abenberg, BS Georgensgmünd, BS Gunzenhausen, BS Pappenheim, BS Pleinfeld, BS Weißenburg, BS Hahnenkamm

Technisches Hilfswerk: THW Gunzenhausen, THW Neuburg, THW Donauwörth

Bericht - nordbayern.de

Quelle Text und Bild vom Text: nordbayern.de; Fotograph Bild: Ralph Goppelt / News5

Langenaltheim: Großeinsatz bei Brand einer Lagerhalle

Fast 200 Feuerwehrmänner kämpften in der Nacht mit widrigsten Bedingungen - 18.03.2018 10:41 Uhr

LANGENALTHEIM - Rund 180 Feuerwehrmänner waren in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei einem der schwersten Brände seit Jahren im Einsatz. Eine Lagerhalle nahe der B2 bei Langenaltheim war in Vollbrand geraten. Die Feuerwehrmänner hatten mit widrigsten Bedingungen zu kämpfen.

Brand einer Lagerhalle bei Langenaltheim (Copyright: News5 / Raplh Goppelt)

Kurz nach 23 Uhr meldete ein Autofahrer der Einsatzzentrale, dass Flammen aus einer Lagerhalle nahe der B2 schlagen. Den Feuerwehrkräften, die weniger Minuten später vor Ort eintrafen zeigte sich das Aumaß des Brandes. Die Flammen loderten bereits meterhoch aus der Halle, in der landwirtschaftliche Maschinen und Geräte gelagert waren. In der Folge taten die 180 Einsatzkräfte ihr Möglichstes, um den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen.

Doch nicht nur der starke Schneefall erschwerte die Löscharbeiten, sondern auch die Löschwasserversorgung. Zudem waren 40 Ehrenamtliche des BRK und der Johanniter im Einsatz, welche für warme Zelte und Getränke sorgten.

Um Wasser an die Einsatzstelle zu bringen, verlegten die zahlreichen beteiligten Feuerwehren Leitungen über mehrere hundert Meter. Sie mussten mit ihren Schläuchen sogar die nahe B2 überqueren, um die nächstgelegenen Weiher zu erreichen. Die Bundesstraße musste in der Nacht deshalb gesperrt werden. Es dauerte dreineinhalb Stunden, bis der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht war, die Nachlöscharbeiten zogen sich allerdings noch bis in den Morgen.

"Die Kollegen haben trotz den widrigen Wetterbedingungen eine super Arbeit gemacht", lobte Kreisbrandmeister Andreas Seegmüller seine Kollegen. Das Bayerische Rote Kreuz war ebenfalls vor Ort. Zwar gab es keine Verletzten, aber sie kümmerten sich unter anderem um die Versorgung der Feuerwehrmänner mit heißen Getränken. Die konnten sie bei Minustemperaturen im knapp zweistelligen Bereich gut brauchen. Die Ermittlungen zur Brandursache durch die Kriminalpolizei laufen. Noch gibt es seitens der Polizei keine offizielle Pressemeldung zu dem Brand. Sowohl  die Schadenshöhe als auch eine mögliche Ursache für das Feuer sind derzeit völlig unbekannt.

Lagerhalle in Langenaltheim stand erneut in Flammen

Erstes Feuer hatte in der Nacht zum Sonntag einen Großeinsatz ausgelöst - 18.03.2018 19:46 Uhr

LANGENALTHEIM - Die 180 Feuerwehrmänner hatten mit widrigsten Bedingungen zu kämpfen, als sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einem der schwersten Brände seit Jahren gerufen wurden. Das Feuer in der Lagerhalle war in den frühen Morgenstunden endlich gelöscht - doch kurz darauf schwebten schon wieder dichte Rauchwolken über dem Gebäude.

Brand einer Lagerhalle bei Langenaltheim (Copyright: News5 / Raplh Goppelt)

Die Lagerhalle, in der Lastkraftwagen und Auflieger untergebracht waren, liegt bei Langenaltheim in der Nähe der B2. Die L-förmige Maschinenhalle besteht aus zwei Gebäudeteilen.

Einer davon war in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Brand geraten.

Kurz nach 23 Uhr hatte ein Autofahrer der Einsatzzentrale gemeldet, dass Flammen aus der Lagerhalle schlagen. Beim Löschen hatten die Feuerwehrmänner mit widrigsten Bedingungen zu kämpfen: Heftiger Schneefall, eisige Temperaturen und schwierige Wasserversorgung sorgten für einen stundenlangen Kampf mit den Flammen. Die angrenzende Bundesstraße musste zeitweise für den Verkehr gesperrt werden, weil die Feuerwehr aus den nahegelegenen Weihern Löschwasser entnahm.

Am Nachmittag gegen 16 Uhr mussten die Feuerwehren aus der gesamten Region in ähnlicher Truppenstärke dann erneut ausrücken, weil nun der andere Gebäudeteil in Vollbrand stand. Die Rauchwolken waren etliche Kilometer weit bis nach Emetzheim und Holzingen zu sehen. Der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich.

Warum das Gebäude in Brand geraten ist, ist noch nicht klar. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken teilte auf Anfrage mit, dass der Kriminaldauerdienst angefordert wurde. Die Ermittlungen zur Brandursache übernimmt die Kripo Ansbach.

Text Weißenburger Tagblatt vom 20.03.2018

Der Tag nach den zwei Vollbränden                                         Das Gebäude ist einsturzgefährdet

Gestern waren rund 80 Feuerwehrleute mit Nachlöscharbeiten beschäftigt - Ursache ist noch unbekannt

BÜTTELBRONN (ste) - Ganze 16 Stunden lang waren rund 180 Feuerwehrmänner aus der gesamten Region im Einsatz, um den Großbrand einer Lagerhalle bei Langenaltheim unter Kontrolle zu bekommen (wir berichteten). Gegen 13 Uhr am Sonntagnachmittag rückten die Feuerwehren dann erst einmal vom Brandort ab. Im Glauben, dass das Feuer gelöscht war. Doch schon knapp drei Stunden später mussten sie wieder ausrücken, weil ein anderer Teil der L-förmigen Maschinenhalle in Vollbrand stand. Selbst am gestrigen Nachmittag stiegen noch immer vereinzelt Rauchschwaden aus dem einsturzgefährdeten Gebäude hoch.

Brand einer Lagerhalle bei Langenaltheim (Copyright: News5 / Raplh Goppelt)

Auch gestern Nachmittag waren noch bis zu 80 Feuerwehrleute mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt und auch das BRK und die Johanniter waren vor Ort, um die Einsatzkräfte mit warmen Getränken und Essen zu versorgen. Der Großbrand und der stundenlange Einsatz steckte vielen noch in den Knochen. "So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt", berichtete der hörbar erschöpfte Kreisbrandmeister Volker Satzinger, der Sonntagabend die Einsatzleitung übernommen hat, gerstern Mittag am Telefon. Als er von seinem Vorgänger Eduard Ott die Einsatzleitung erbte, brannte am Sonntagabend bereits alles erneut lichterloh. Ähnlich wie bei den ersten Brand, der kurz nach 23 Uhr am Samstagabned von einem Autofahrer der Einsatzzentrale gemeldet worden war (wir berichten).

Meterhohe Flammen

Zu dem Zeitpunkt stand die Lagerhalle eines Marmorwerkes "Am Mauthaus" nahe der B2 bei Langenaltheim bereits im Vollbrand. Als wenige Minuten später die ersten Feuerwehrleute eintrafen, loderte die Flammen schon meterhoch aus der Halle, in der landwirtschaftliche Maschinen und Geräte gelagert waren. Die rund 180 Einsatzkräfte taten alles, um den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen, stießen aber auf widrigste Witterungsverhältnisse und erschwerte Bedingungen.

Brand einer Lagerhalle bei Langenaltheim (Copyright: News5 / Raplh Goppelt)

Zum einen behinderte der starke Schneefall die Löscharbeiten. Zum anderen musste für die Löschwasserversorgung eine Schlauchstrecke von mehreren hundert Metern über die vielbefahrene Bundesstrße 2 zu den nächstgelegenen Weihern verlegt werden. Denn der erste Weiher, gleich in unmittelbahrer Nähe der Maschinenhalle, war schnell leergepumpt und musste mit dem Wasser aus den entfernter liegenden Weihern wieder aufgefüllt werden. Die B 2 war deshalb während der Löscharbeiten komplett gesperrt.

Rund dreieinhalb Stunden nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehrleute konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten zogen sich aber noch bis gegen Sonntagmittag hin. Bereits drei Stunden später mussten die Wehrleute dann erneut ausrücken, um den anderen Teil der Lagerhalle zu löschen.

Stundenlanger Schwelbrand.

Auch dieses Mal sollten sich die Löscharbeiten bis zum Mittag des anderen Tages hinziehen, weil sämtliche in der Halle befindlichen Teile noch einmal abgelöscht wurden und mit einem riesigen Radlader vom THW die ausgebrannten Fahrzeuge aus der Halle geschoben werden mussten. Weil in der Halle etliche Meter Kabel, Reifen, Spannplatten und andere brennbare Stoffe lagerten, hatte das Feuer genügend Futter um stundenlang zu brennen. Weil von der Böschungsseite her gar kein Löschangriff auf das Gebäude gemacht werden konnte, wurden die Löscharbeiten laut Stadtbrandinspektor Klaus Knaupp erschwert.

Kreisbrandmeister Eduard Ott, der am Samstag die Einsatzleitung innehatte, hat ebenfalls noch nie einen Brand dieser Dimension erlebt. Ott lobte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit über die Landkreisgrenzen hinweg. Denn auch aus dem Nachbarlandkreis Donau-Ries waren Feuerwehren aus Wemding, Wittesheim, Rehau, Monheim, Weilheim und Warching vor Ort.

Nach Ansicht des Gunzenhausener Kreisbrandmeisters Andreas Seegmüller, der ebenfalls vor Ort war, haben alle seine Feuerwehrkollegen trotz widriger Bedingungen "eine super Arbeit gemacht". Die Ermittlungen zur Brandursache - und vorallem das Ergebnis - werden wohl noch einige Tage auf sich warten lassen. Zeugen , die im Vorfeld der Brandausbrüche verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden von der Polizei geben, sich unter dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.

Fotograph Bilder in folgender Bildergalerie: Ralph Goppelt / News5 (Copyright Ralph Goppelt / News5)


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